Frage aus der Kategorie: Allgemeine Fragen zur TNF-alpha-Therapie bei rheumatischen Erkrankungen
Unter einer Therapie mit TNF-alpha-Blockern kann es in sehr seltenen Veränderungen zu sogenannten demyelisierenden Veränderungen im Gehirn oder auch im Rückenmark kommen. Solche Veränderungen entsprechen vom äußeren Bild her den Befunden, wie man sie auch bei einer MS sieht. Ob es sich dabei tatsächlich um eine MS handelt, ist bislang noch nicht klar. Auf jeden Fall gilt, daß Patienten mit MS nicht mit TNF-alpha-Blockern behandelt werden dürfen, da auf Grund der genannten Beobachtungen zu befürchten ist, daß sich ihre Erkrankung verschlechtert. In diese Richtung gehen auch Daten aus Pilotstudien, bei denen in der Vergangenheit TNF-alpha-Blocker versuchsweise auch bei der Therapie einer MS eingesetzt wurden.