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Zwar ist bis heute die genaue Ursache der Psoriasis noch nicht bekannt. Man weiß aber, dass ihr eine genetische Prädisposition zugrunde liegt, d.h. es besteht eine Erbanlage zur Ausbildung einer Schuppenflechte. Warum sich dann bei einem Teil der Patienten eine Psoriasis entwickelt und andere Menschen mit der betreffenden Erbanlage keine manifeste Erkrankung entwickeln, ist im Detail noch ungeklärt. Diskutiert wird eine mögliche Auslösung durch Infektionen, eine Rolle scheinen auch psychosoziale Faktoren zu spielen, z.B. psychische Belastungssituationen und Streß oder einschneidende, lebensverändernde Ereignisse.
Die meisten Patienten mit einer Psoriasis können solche äußeren Faktoren in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Krankheitsausbruch angeben. Vermutlich handelt es sich bei diesen äußeren Faktoren nicht um die eigentliche Krankheitsursache im engeren Sinne, sondern um auslösende Faktoren, die erklären, warum der Krankheitsausbruch zu diesem Zeitpunkt und nicht früher oder vielleicht auch erst sehr viel später oder gar nicht erfolgte.
Mit Sicherheit spielen äußere Faktoren eine Rolle bei der Modulation der Krankheitsaktivität im weiteren Verlauf, d.h. sie haben eine Bedeutung für das Ausmaß der Schuppenflechte an der Haut und wahrscheinlich auch für den Umfang und die Intensität der Gelenk- und Wirbelsäulenbeteiligung. Viele Patienten mit einer bekannten Psoriasis und einer Psoriasisarthritis berichten, daß es durch äußere Faktoren zur Auslösung ("Triggern") von Schubsituationen kommt.
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