Studien zur Therapie der Psoriasis-Arthritis mit intramuskulär verabreichtem Gold  
 
 

In einem direkten Vergleich von intramuskulär verabreichtem Gold mit Methotrexat, der allerdings im Rahmen einer retrospektiven Studie erfolgte, war die Therapie einer Psoriasis-Arthritis mit Methotrexat der Behandlung mit Gold deutlich überlegen (Lacaille et al. 2000).

Dabei war die Wahrscheinlichkeit, unter der Therapie eine mindestens 50%-Verbesserung bei der Zahl aktiver Gelenke zu erreichen, unter Mtx 8.9 mal höher als unter Gold. Demgegenüber war die Wahrscheinlichkeit, daß die Therapie wegen Unwirksamkeit oder Nebenwirkungen beendet wurde, für Gold 5 mal höher als für Mtx.

Ein Nebenergebnis dieser Studie war, daß ein therapeutisches Ansprechen umso wahrscheinlicher war, je eher eine solche Therapie begonnen wurde.

Eine weitere Studie verglich die Therapie der Psoriasis-Arthritis mit intramuskulär verabreichtem Gold, Methotrexat und Sulfasalazin (Gomez-Vaquero et al. 1996). Auch hier zeigte sich eine Überlegenheit von Methotrexat gegenüber den beiden anderen Substanzen, insbesondere im Hinblick auf die Abbruchrate wegen Nebenwirkungen.

Dabei betrug die durchschnittliche Therapiedauer unter Methotrexat 16 Monate, hingegen jeweils nur 6 Monate für Sulfasalazin und intramuskulär verabreichtes Gold. Die häufigsten Gründe für einen Abbruch der Therapie mit Sulfasalazin und Gold waren dabei Nebenwirkungen.

 

 
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