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Eine Kombination von Methotrexat mit Etanercept ist im Sinne einer überbrückenden "add-on-Therapie" empfehlenswert bei Patienten mit einem partiellen Ansprechen auf Mtx, aber darunter persistierender hoher Krankheitsaktivität. Aus dem Verlauf heraus kann dann analog zum oben beschriebenen Vorgehen bei der Goldtherapie entschieden werden, ob nach 2-3 Monaten die Therapie weiter in der Kombination, u.U. dann mit reduzierter Methotrexat-Dosis, oder als Enbrel-Monotherapie fortgeführt wird.
Umgekehrt ist die Kombination von Etanercept mit Methrotrexat bei Patienten mit partiellem, aber nicht ausreichendem Ansprechen auf Enbrel sinnvoll. Zumindest für die rheumatoide Arthritis zeigen aktuelle Studiendaten, dass es in dieser Kombination zu einer deutlichen Verbesserung der klinischen Ansprechrate kommt.
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