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Zu intramuskulär verabreichtem Gold (Natriumaurothiomalat, z.B. Tauredon) gibt es für die Therapie der Psoriasisarthritis nur wenige Studiendaten. Die Erfahrungen der Anwendung in der rheumatologischen Praxis zeigen eine z.T. recht gute Wirksamkeit auf die Gelenkbeteiligung, auch bei der peripheren Gelenkbeteiligung bei der Psoriasis-Spondarthritis. Hinsichtlich der Beteiligung des Achsenskeletts (Sakroileitis, Wirbelsäule) ist Gold wahrscheinlich nur in sehr geringem Maße oder überhaupt nicht wirksam.
Unter Gold kommt es in der Regel zu keiner Verbesserung der Hautmanifestationen der Psoriasis. In einigen Fällen kann sich die Haut-Psoriaisis durch die Goldtherapie verschlechtern.
Nachteile von intramuskulär verabreichtem Gold sind die relativ hohe Nebenwirkungsrate und eine damit verbundene relativ hohe Abbruchquote der Therapie (z.T. mehr als 50% der Patienten), der relativ lange Zeitraum bis zum Wirkungseintritt (in der Regel mindestens 3 Monate, oft auch 6 Monate) und manchmal auch eine Verschlechterung der psoriatischen Hautmanifestationen.
Vorteile von intramuskulär verabreichtem Gold sind oftmals sehr gute und langanhaltende Ansprechraten bei denjenigen Patienten, die es vertragen und genügend lange erhalten. Selber kenne ich Patienten, die mit einer Psoriasis-Arthritis vom cP-ähnlichen Typ in komplette, anhaltende Remissionen gekommen sind, die dann selbst nach Absetzen des Goldes noch für Jahre angehalten haben und bei denen z.T. auch nach 10 Jahren Therapiefreiheit kein Rezidiv der Psoriasis-Arthritis aufgetreten ist.
Ein weiterer Vorteil von Gold liegt darin, dass es kein Immunsuppressivum im engeren Sinne ist, so dass es ohne Probleme bei Patienten mit einer Immunkompromittierung und einer Neigung zu schweren Infekten eingesetzt werden kann. Bei solchen Patienten ist es deshalb sogar das Mittel der ersten Wahl.
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