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Grundsätzlich gilt für die medikamentöse Therapie, dass jede aktive Psoriasis-Arthritis bzw. Psoriasis-Spondarthritis mit einer langwirksamen antirheumatischen und krankheitsmodifizierenden medikamentösen Therapie behandelt werden sollte.
Als weiterer Grundsatz hat zu gelten, daß man bei der Therapie immer sowohl die Haut als auch die Arthritis im Auge haben muß. Dies bedeutet bei vielen Patienten eine gute Kooperation zwischen dem Rheumatologen und dem Dermatologen und umgekehrt.
Dieser Gesichtspunkt ist auch wichtig bei der Auswahl der einzelnen Medikamente ("Differentialindikation"), da viele der Substanzen nicht in gleicher Weise und gleich gut auf die Haut und die Gelenke wirken.
Als langwirksame Antirheumatika für die Therapie der Psoriasis-Arthritis sind in Deutschland derzeit folgende Substanzen zugelassen (Stand: Oktober 2003, Tab. 9):
- intramuskulär verabreichtes Gold (Natriumaurothiomalat, Handelsname Tauredon)
- Methotrexat (z.B. Lantarel)
- Etanercept (Enbrel)
 - Tab. 9: Derzeit in Deutschland zugelassene langwirksame Antirheumatika (DMARDs) für die Therapie der Psoriasis-Arthritis (PsoA) im Vergleich zur Zulassungssituation bei der rheumatoiden Arthritis (RA). (Stand: Oktober 2003)
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